Ich bin Individualist, einer von tausenden

Nein, das ist nicht so ein erster Blogeintrag:

Mein Blog schaut vielleicht aus wie alle anderen, aber das eine Alleinstellungsmerkmal ist!

Ich studiere, wie tausende andere. Ich versuche, im Journalismus Fuß zu fassen – wie tausende andere. Alles, was mich von anderen abhebt, ist meine Person. Und das ist ein Alleinstellungsmerkmal, das jede Person hat (Oxymoron-Alarm!).

Konzept: Nein.

Nein, ich habe nicht nächtelang über einem Konzept für einen Blog gebrütet, der die Welt ob seiner Einzigartigkeit zum Staunen bringen wird. Erfahrungsgemäßg verpufft jede Idee, über der ich nächtelang gebrütet habe, sobald es zur Umsetzung kommt. Ihr solltet die tollen Chronologie-Diagramme sehen, die ich mit bunten Eddings für das Buch entworfen habe, das ich dann nach fünfzig Wörtern aufgegeben habe!

Brian: You’re all different!
Crowd:Yes, we’re all different!
Guy:I’m not.
Aus: Monthy Python’s Life of Brian

Alles, was ich erfolgreich produziert habe, ist mir irgendwie passiert. Deshalb lasse ich das hier auch einfach passieren. Vielleicht wird aus dem einst grob angedachten Politik-Medien-Blog ja mal eine Sammlung von Nacktmullbildern. Oder von Zitaten christdemokratischer Kommunalpolitiker*innen in den Niederlanden. Ich schreibe meinem Blog da nichts vor, er soll sich frei entwickeln können.

Grant-Posts, Zorn-Posts, Feelgood-Posts

Vorwarnung zum Stil: Ich schreibe alle Nicht-Ordnungszahlen unter 100 aus, entgendert wird mit Sternchen. Keine Absätze länger als fünf Zeilen. Manchmal verzichte ich auf Satzglieder. Prädikate überbewertet.

Meist motiviert mich ein Grant oder ein Zorn zum Schreiben. Ich hoffe aber, dass ich auch ein paar Feelgood-Posts schaffe (»Der Frühling ist ja eigentlich total schön«, »So eine Gratisperiodischesdruckwerk lässt einen erst echte Zeitung zu schätzen lernen«). Für den Anfang stellt euch aber auf ein paar Grant-Posts ein.

Powi-Bachelor und Lokaljournalismus

Apropos Person: Das bin ich. Sebastian Fellner, nein, nicht verwandt. Ich studiere Politikwissenschaft und versuche, Journalist zu sein. Das heißt: Ich hantle mich von Praktikum zu Praktikum. 2009 im Chronik-Ressort des »Kurier«, 2010 Zivildienst. 2011 sechs Monate in der Kommunikationsabteilung der Caritas Österreich.

Das Wintersemester 2011 verbrachte ich zum Teil bei Helge Fahrenbergers großartigem »Kobuk«. Im Februar 2012 gewährte mir derStandard.at/Inland Praktikums-Asyl, im Juli darauf war ich beim »Report« am Küniglberg.

Seit Oktober 2012 widme ich mich als freier Redakteur der Wiener Bezirkszeitung dem Lokaljournalismus; seit Februar darf ich meinem Namen ganz offiziell ein »BA« hintanstellen. Nicht, dass das irgendjemanden interessieren würde.