Wolfgang Fellners haarsträubendste Frühstückssager

von deranderefellner

Der große WoFe wurde 60 und neben der von allen Fellner-Medien fotostark gecoverten Party mit prominent bestückter Inseratenerpressee-Gästeliste wurde ihm auch ein »Frühstück bei mir«-Interview auf Ö3 geschenkt (kann man hier nachhören).
Für Leute, die sich nicht durch 35 Minuten von Claudia Stöckls Reportageversuchen (»Ich schenke mir hier noch Kaffee ein«) kämpfen wollen oder Ex-Fellner-Mitarbeiter*innen, die akustisch ausgelöste Flashbacks befürchten: Hier die absurdesten Zitate zur Nachlese:

»Ich war noch nie mit einem Politiker verhabert.«
Glaubwürdig.

Stöckl: »Es hat schon auch Beschimpfungen gegeben.«
Fellner: »Ja natürlich, das gehört ja dazu. (…) Wir sind extrem liebevoll zueinander.«
Wer seine Redaktion liebt …

»Im Büro musst manchmal laut sein. Das Resultat spricht ja für sich.«
Das tun auch die Bewertungen auf kununu.

Stöckl: »Es war bei uns auch oft der Auftrag, dass wir Prominente anrufen und sagen ›Entweder Sie machen die Geschichte mit uns und sie wird positiv oder Sie geben kein Interview und dann wird sie negativer ausfallen‹. Also diese leichte Form der Erpressung …«
Fellner: »Aber net von miiir …«
Zählt es schon als Besserung, wenn man statt der »leichten Erpressung« die Interviews einfach erfindet?

»Meine Grenze ist überall dort wo es jenseits der Anständigkeit ist, das darf nicht sein, und auch jenseits der journalistischen Regeln.«
Jenseitig.

Über seine Ehe mit Uschi Fellner: »Sie war ein bissl ›Der Teufel trägt Prada‹, ich war ein bissl Rupert Murdoch oder so.«
Oder so.


 

Mehr Unterhaltungswert und wohl auch Wahrheitsgehalt hat das nie stattgefundene Interview mit Fellner von Rainer Nikowitz.

 

 

 

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